Mit PDCA immer besser werden!

Erstelldatum: 15. Feb. 2017  |  zuletzt aktualisiert: 30.08.2021  |  Qualität  |  Dr. Urte Helling  |  1 min.

Erstelldatum: 15. Feb. 2017  |  zuletzt aktualisiert: 30.08.2021  |  Qualität  |  Dr. Urte Helling  |  1 min.

Was ist PDCA und warum ist es so effektiv und beliebt? Wo kommt es her und wozu ist PDCA gut? Schauen wir uns die Abkürzung und ihr Inneres also einmal genauer an!

Mit PDCS immer besser werden

PDCA steht für Plan – Do – Check – Act: Die kontinuierliche Verbesserung in vier definierten Schritten.

Was ist PDCA?

PDCA ist eine weit über das Qualitätsmanagement hinaus bekannt gewordene Abkürzung und steht für PLAN, DO, CHECK, ACT. Dabei handelt es sich im Rahmen des sogenannten PDCA-Zyklus um ein aus dem Qualitätsmanagement stammendes Modell, das in den 40er Jahren vom Mathematiker William Edwards Deming (1900-1993) definiert wurde. Er entwickelte, als Schüler von Walter A. Shewhart, die prozessorientierte Sicht auf ein Unternehmen.

Der PDCA-Zyklus steht mit seinen vier Phasen für stetige Verbesserung von Prozessen – und damit für stetige Verbesserung der Produkte und Dienstleistungen. Die Phasen stellen das Grundprinzip im Verbesserungskreislauf dar. In jeder Phase sind spezifische Aktivitäten und Vorgehensweisen sowie entsprechende Ergebnisse vorgesehen.

Der PDCA-Zyklus steht mit seinen vier Phasenstetiger Verbesserung seiner Prozesse und Abläufe – und damit für stetige Verbesserung der Produkte und Dienstleistungen. Die Phasen stellen das Grundprinzip im Verbesserungskreislauf dar. In jeder Phase sind spezifische Aktivitäten und Vorgehensweisen sowie entsprechende Ergebnisse vorgesehen.

Schritt 1: PLAN

Die Aktivitäten werden definiert und ihre Umfänge festgelegt, das Arbeitsteam wird identifiziert und Zielsetzungen und Erwartungen werden festgesetzt. Es erfolgt die Ist-Aufnahme. Am Ende des PLAN-Schritts liegt ein beurteilter Ist-Zustand vor.

Schritt 2: DO

Es werden Ideen und Konzepte gesammelt, die die geplante Verbesserung so umfassend wie möglich umzusetzen vermögen. Dabei wird kleinen, praktikablen und sofort umsetzbaren Ideen der Vorrang gegeben. Die Umsetzung erfolgt zumeist nicht unmittelbar im Produktivprozess, sondern erst im Rahmen eines Piloten, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Schritt 3: CHECK

Die Pilot-Umsetzung wird überprüft: Stellen sich die Ergebnisse ein, die beabsichtigt waren? Wurde eine signifikante Verbesserung erreicht? Sind die Ergebnisse zufriedenstellend, wechselt das Team in die ACT-Phase, ansonsten entsteht ein kleiner Kreislauf zwischen der DO- und der CHECK-Phase. Es wird am Ende der CHECK-Phase so lange zurück in die DO-Phase gewechselt, bis die geplanten Ergebnisse nachweislich erreicht wurden.

Schritt 4: ACT

Die Übertragung der Ergebnisse auf einen großen Bereich ist das Hauptaugenmerk der ACT-Phase. Die bisherigen Ergebnisse werden dem Management präsentiert. Neben der Einführung/ Änderung der notwendigen Standards und Schulungen werden die Lösungen im großen Stil umgesetzt. Zusätzlich werden Ergebnisse kontrolliert und visualisiert. Das Team erntet Anerkennung und der nächste PDCA-Verbesserungszyklus wird geplant.

PDCA | Merke

  • PDCA steht für Plan, Do, Check, Act
  • Der PDCA-Zykus dient der kontinuierlichen Verbesserung
  • Nicht „die eine große Verbesserung“, sondern vielmehr viele kleine Schritte führen nachhaltig zur Verbesserung

Dr. Urte Helling Gründerin/Geschäftsführer Q-LEARNING

Dr. Urte Helling

Geschäftsführung Q-LEARNING
SIX SIGMA Master Black Belt, LEAN Master

Dr. Urte Helling ist Gründerin und einer der Geschäftsführer von Q-LEARNING. Aus der Automobilindustrie kommend und auf zahlreiche Methodenausbildungen blickend widmet sie sich seit über zehn Jahren der Vermittlung, Anwendung und Weiterentwicklung von Qualitätsmethoden.

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