Management per Eisenhower: So begegnen Sie Ihrer Aufgabenflut – professionell, einfach, effektiv

13. Okt. 2019  |  Karriere  |  Wiebke Opterweidt  |  2 min.

13. Okt. 2019  |  Karriere  |  Wiebke Opterweidt  |  2 min.

Eins-zwei-drei, im Sauseschritt – läuft die Zeit, wir laufen mit.

Wo schon Wilhelm Busch sich belustigend einen Reim drauf machte, damit haben wir auch heute unsere liebe Müh: Mit dem Zeitmanagement.

Doch was bedeutet das „Managen von Zeit“? Unzählige Seminarräume werden gefüllt, Euros investiert, und Energien aufgebracht, um verlorene Zeit im Nachgang wieder einzusparen.
Wir jonglieren mit unseren Aufgaben – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Viele Studien belegen, dass wir zwar stets beschäftigt sind, dabei unsere (per Definition nun einmal begrenzte) Ressource Zeit aber oftmals nicht den richtigen Dingen widmen. Doch: was ist „jetzt gerade richtig“? Wie priorisieren wir professionell und effektiv – ohne dass uns das Priorisieren selbst wieder zu viel Zeit kostet?

Das Eisenhower-Prinzip: „wichtig“ und „dringend“ steuern Ihr Prioritäten- und Zeitmanagement einfach und zielsicher

Eisenhowers Blick auf wichtig und dringend

Das „Eisenhower-Prinzip“ bietet hier eine elegante Möglichkeit. Es geht zurück auf den früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower (1890-1969) und stellt eine kategorische Priorisierung von Aufgaben dar. Eisenhower blick auf eine Aufgabe/ eine Aktivität/ eine Notwendigkeit mit nur zwei, sehr einfachen Kriterien:

  • wichtig | Die Wichtigkeit der Aufgabe im Hinblick auf die gesetzte Zielerreichung
  • dringend | Die Dringlichkeit der Aufgabe im Hinblick auf bestehende Terminvorgaben

Vier Quadranten weisen den Weg

Beide Kriterien weisen je zwei Ausprägungsrichtungen auf: hoch bzw. gering. Ein einfaches Vier-Quadranten-Raster entsteht und lässt uns unsere Aufgaben einfach einsortieren – und priorisieren. Denn für jeden der vier Quadranten gibt es eine bewährte Handlungsempfehlung:

  • Prio 1a: Aufgabe jetzt sofort selbst erledigen!
  • Aufgabe terminieren und später erledigen.
  • Aufgabe delegieren an kompetenten Bearbeiter.
  • Aufgabe (erst einmal) nicht bearbeiten.

Achtung: Moving Target!

Ihr Geschick liegt in der richtigen Bewertung und Einordnung Ihrer Aufgaben. Dazu sollten Sie Ihre Ziele, Ihre Termine und Rahmenbedingungen fest im Blick haben. Und es braucht ein wenig Übung sowie natürlich eine gehörige Portion Selbstehrlichkeit. Denn schließlich geht es nicht um „hab ich Lust drauf“, „ist einfach“ oder „kann ich“, sondern um „bringt mich weiter!“.

Das Spannende dabei: Der stete Wandel. Denn Ihr Umfeld ist nicht statisch, Aufgaben kommen und gehen – Relationen, Wichtigkeiten, Dringlichkeiten verschieben sich permanent. Ruckzuck wird aus „wichtig aber nicht dringend“ ein aktionsforderndes „wichtig und dringend“.

Die Eisenhower-Matrix: „wichtig“ versus „dringend“ führt zu „jetzt machen“, „später erledigen“, „an jemand anders delegieren“ oder „erstmal liegenlassen“

Kleiner Einsatz, große Effekte

Große Investitionen, lange Einführungsszenarien, unendliche Abstimmungsnotwendigkeiten? Fehlanzeige, brauchen Sie nicht! Legen Sie los und freuen sich über zeitnahe Erfolge wie eine hohe Entscheidungsqualität, eine deutliche Steigerung von Effektivität und Effizienz – und ein selbstsicheres Beschreiten Ihres Karrierewegs!

Q-LEARNING Kundenbetreuung und Expertensupport Wiebke Opterweidt

Wiebke Opterweidt

Vertrieb

Wiebke Opterweidt leitet bei Q-LEARNING den Vertrieb. Sie berät Großkunden, Unternehmen und Teilnehmer über Methoden, Weiterbildungsmöglichkeiten und Potenziale und kennt als gefragte Fachfrau die Herausforderung eines täglich vollen Terminkalenders. Mit dem Eisenhower hat sie ihren Tag fest im Griff und sorgt für zeitnahe Kundenzufriedenheit bei Q-LEARNING.

© Q-LEARNING  | QLMB-4513